Entwicklung, Betrieb und Wartung von großen, komplexen IT-Anwendungen werden mit zunehmender Größe einer IT-Systemlandschaft schwierig. Abhilfe versprechen Service-orientierte Architekturen (SOA) und ein grundlegender Wandel hin zu einer Service-orientierten IT-Infrastruktur. Die Ziele: höhere Flexibilität, bessere Skalierbarkeit, niedrigere Kosten sowie vor allem die effiziente und effektive Unterstützung von Geschäftsprozessen. Vorlesungsteilnehmer sollen typische Stolpersteine in SOA-Projekten verstehen und dadurch auch in die Lage versetzt werden, sich kritisch mit den Ideen einer Service-orientierten IT-Landschaft auseinanderzusetzen und (einfache) SOA-Projekte sicher zu leiten. Angestrebte Kenntnisse: (1) Technologien zur systematischen Unterstützung unternehmensinterner und unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse kennen und verstehen. (2) Technologien für die unternehmensweite und unternehmensübergreifende Integration von Anwendungen kennen und verstehen. (3) Grundsätze service-orientierter Architekturen (SOA) kennen und verstehen. (4) Technologien, Standards und Protokolle zur Realisierung von service-orientierten Anwendungen kennen und verstehen. Angestrebte Fertigkeiten: (1) Die diskutierten Technologien und Standards bzgl. ihrer Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Risiken einordnen und kritisch bewerten können. (2) Methoden, Konzepte und Technologien zur Orchestrierung und Choreographie von Services unter einer prozessorientierten Sichtweise in komplexen Integrationsprojekten anwenden können. (3) Wissen aus den Bereichen Geschäftsprozessintegration, Geschäftsprozessmanagement und Cloud Computing vernetzen und zusammenführen können. Angestrebte Kompetenzen: (1) In komplexen SOA-Projekten mitarbeiten können. (2) Einfache SOA-Projekte leiten können.